"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

TUM: TTAP (m/w)

An der Technischen Universität München (TUM) ist die Stelle als

Tenure Track Assistant Professor für „Gesundheit und Prävention“

in Besoldungsgruppe W2 (befristet auf 6 Jahre, mit Tenure Track Option auf W3) zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Wissenschaftliches Umfeld

Die Professur wird der Fakultät für Sport- und Gesundheitswissenschaften zugeordnet. Von der erfolgreichen Kandidatin oder dem erfolgreichen Kandidaten wird erwartet, Bezüge zum bestehenden Forschungsprogramm der Fakultät herzustellen und mit anderen Fakultäten der TUM zusammenzuarbeiten. Je nach Forschungsschwerpunkt wird erwartet, Kooperationen mit der Fakultät für Medizin bezüglich physischer und psychischer Gesundheit, mit der TUM School of Governance bezüglich Public Health-Politik oder mit dem Wissenschaftszentrum Weihenstephan bezüglich Ernährung und körperlich aktiver Lebensstile aufzubauen.

Unser Angebot

Die TUM ermöglicht einen leistungsorientierten Karriereaufstieg vom Assistant Professor über eine unbefristete Position als Associate Professor hin zum Full Professor entsprechend besten internationalen Standards und transparenten Leistungskriterien. Die Regularien des TUM Berufungs- und Karrieresystem finden Anwendung.

Die TUM eröffnet exzellente Arbeitsbedingungen in einer lebendigen wissenschaftlichen Community, eingebettet in das hervorragende Lebens- und Forschungsumfeld der Metropolregion München. Daneben bietet die TUM eine attraktive und leistungsorientierte Vergütung sowie die Vorzüge des Beamtenstatus.

Das TUM Munich Dual Career Office bietet individuelle Karriereberatung für die Partner neuberufener Professorinnen/Professoren und unterstützt diese und ihre Partner bei der Integration in München.

Voraussetzungen

Wir suchen eine Persönlichkeit, die erste wissenschaftliche Leistungen vorweisen kann und über das Potential verfügt, ein eigenständiges Forschungsprogramm auf international höchstem Niveau zu entwickeln. Ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, besondere pädagogische Eignung, einschließlich der Fähigkeit zum Unterrichten in englischer Sprache, sind ebenso Voraussetzung. Internationale Forschungserfahrung wird erwartet.

Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören Forschung und Lehre sowie Betreuung und Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchs. Wir suchen eine Expertin oder einen Experten im Forschungsgebiet Gesundheit und Prävention mit Schwerpunkt auf Aspekten des Lebensstils und körperlicher Aktivität im Lebensverlauf von Individuen aus einer gesundheits-, sozial- oder ernährungswissenschaftlichen Perspektive. Zu den Aufgaben in der Lehre gehört die Mitwirkung in den Bachelor- und Masterstudiengängen der TUM, insbesondere in den neuen Studiengängen Gesundheitswissenschaft und Sportwissenschaft. Das Lehrportfolio sollte interdisziplinäre Aspekte der Themen Gesundheit und Prävention umfassen (einschließlich des biopsychosozialen Modells) und innovative pädagogische und didaktische Konzepte umsetzen.

Frist: 31.10.17

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PUM: WMA (m/w)

Am Fachbereich Medizin, Institut für Versorgungsforschung und Klinische Epidemiologie, Leiter: Prof. Dr. M. Geraedts, ist zum 01.01.2018 für die Dauer von drei Jahren, soweit keine Qualifizierungsvorzeiten anzurechnen sind, die Teilzeitstelle (65 % der regelmäßigen Arbeitszeit) einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters (Doktorandin / Doktorand)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages des Landes Hessen.

Voraussetzungen

Vorausgesetzt wird ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom, Master oder vergleichbar) in Medizinischer Geografie/Statistik, Soziologie, Gesundheitswissenschaften oder Medizin mit methodischem Schwerpunkt. Erwartet werden Erfahrungen mit der Datenerhebung und Analyse von Studiendaten (Primär- und Sekundär-/Routinedaten) sowie Kenntnisse in der Anwendung geografischer Informationssysteme zur Analyse regionaler Versorgungsunterschiede. Erforderlich sind ein sicherer Umgang mit Excel, SPSS bzw. anderer Statistiksoftware, eine selbstständige, systematische und präzise Arbeitsweise sowie engagierte und zuverlässige Mitarbeit in der Arbeitsgruppe. Des Weiteren sind fundierte Kenntnisse der englischen Sprache eine unbedingte Voraussetzung.

Aufgaben

Zu den Aufgaben gehören wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre mit dem Schwerpunkt regionaler Gesundheitsversorgungsanalysen. Auf der Basis von Primär- und Sekundärdaten sollen vor allem Versorgungsunterschiede und deren Determinanten analysiert und Interventionen zu deren Ausgleich erprobt werden.

Im Rahmen der übertragenen Aufgaben wird die Möglichkeit zu eigenständiger wissenschaftlicher Arbeit geboten, die der wissenschaftlichen Qualifizierung dient. Die Befristung richtet sich nach § 2 Abs. 1 Satz 1 WissZeitVG.

Frist: 15.10.17

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DRB: Ärzlicher Referent (m/w)

Die Deutsche Rentenversicherung Bund - mit 34 Mio. Kunden Deutschlands größter gesetzlicher Rentenversicherungsträger - sucht mehrere

Ärztliche Referentinnen/Referenten im Bereich Sozialmedizin

zur Besetzung von zwei unbefristeten Vollzeitstellen (Entgeltgruppe 14 beziehungsweise Entgeltgruppe 15 TV DRV-Bund; entspricht TVöD) in Berlin. Eine Teilzeitbeschäftigung ist grundsätzlich möglich.

Wir bieten

  • Eine interessante und abwechslungsreiche Tätigkeit in einem multiprofessionellen Team mit allen Vorteilen eines großen öffentlichen Arbeitgebers
  • Möglichkeit der Weiterbildung zur Erlangung der Zusatzbezeichnung Sozialmedizin
  • Ein familienorientiertes Unternehmen mit flexiblen und serviceorientierten Arbeitszeiten
  • Die Gesundheit unserer Beschäftigten ist uns wichtig. Wir unterstützen die praktische Umsetzung des Betrieblichen Gesundheitsmanagements in den Arbeitsalltag.

Voraussetzungen

  • Approbation als Ärztin/Arzt und Facharztanerkennung oder langjährige ärztliche Berufserfahrung
  • Teamfähigkeit, Problemlösungskompetenz, Kommunikationsfähigkeit, Zuverlässigkeit und Integrität.

Aufgaben

  • Klären sozialmedizinischer Grundsatzfragen im Kontext von Prävention, Rehabilitation und Erwerbsminderung innerhalb des Systems der sozialen Sicherung
  • Vertretung der Deutschen Rentenversicherung gegenüber Politik, (inter-)nationalen Institutionen, medizinischen Fachgesellschaften, Standesorganisationen und Hochschulen im Hinblick auf sozialmedizinische Themen
  • Fortschreibung der Evidenzbasierung im sozialmedizinischen Handeln
  • Entwicklung und Umsetzung eines bundeseinheitlichen Qualitätssicherungs-Programms der sozialmedizinischen Begutachtung
  • Initiierung, Koordination und Begleitung sozialmedizinischer Forschungsfragen, sozialmedizinischer Beurteilung von Forschungsergebnissen, Fragen der Umsetzung von Forschungsergebnissen in die Praxis
  • Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zu sozialmedizinischen Themen sowie wissenschaftliche Veröffentlichungen
    und Fachvorträge.

Frist: 06.10.17

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BIB: WMA (m/w)

Das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung sucht eine/n

Wissenschaftliche/n Mitarbeiter/in

für eine befristete Mitarbeit in der Forschungsgruppe „Räumliche Mobilität und Binnenmigration“.

Voraussetzungen

  • Ein mit einem Master abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium bzw. ein gleichwertiger Abschluss (z.B. Magister/Dipl.-Uni) vorzugsweise in Soziologie, Demografie, Geografie, Psychologie, Politikwissenschaft, Gesundheitswissenschaft oder Wirtschaftswissenschaft
  • Promotion ist erwünscht
  • Fundierte Kenntnisse in quantitativen empirischen Forschungsmethoden
  • Sehr gute Kenntnisse und Erfahrungen im Umgang mit komplexen Datensätzen sowie bei der Analyse von Längsschnittdaten (z.B. Ereignisdatenanalyse)
  • Hervorragende Kenntnisse und Erfahrungen mit Datenanalysesoftware wie SPSS, STATA oder SAS
  • Fundierte Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Bereiche: räumliche Mobilitäts- und Binnenmigrationsforschung, Familienforschung, Lebenslaufforschung
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Interesse an Politikberatung
  • Sehr gutes schriftliches und mündliches Ausdrucksvermögen
  • Sehr gute Präsentations- und Kommunikationsfähigkeiten
  • Fähigkeit zu konzeptioneller und analytischer Arbeit, rasche Auffassungsgabe, Abstraktionsvermögen und lösungsorientierte Arbeitsweise
  • Ausgeprägte Teamfähigkeit, Genderkompetenz

Aufgaben

Im Einzelnen sind folgende Aufgaben wahrzunehmen:

  • Analyse einschlägiger Datensätze, u.a. pairfam, SOEP, JobMob, Mikrozensus, Wanderungsstatistik, SIAB, NEPS
  • Publikation der Forschungsergebnisse in internationalen Fachzeitschriften und Präsentation der Befunde auf nationalen und internationalen Konferenzen
  • Konzeption, Durchführung und Auswertung von Studien im Bereich räumliche Mobilität und Binnenmigration
  • Unterstützung und Beratung des BMI und der Fachressorts

Frist: 04.10.17

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FHD: WMA (m/w)

Die Professur für Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität schreibt eine neue Stelle für die wissenschaftliche Mitarbeit aus:

wissenschaftliche Mitarbeiterin oder wissenschaftlicher Mitarbeiter

(Entgeltgruppe 13 TV-L)

Die Stelle ist im Rahmen der vom Land Nordrhein-Westfalen geförderten Professur „Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität“ zu besetzen.

Voraussetzungen

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (Diplom (Uni) / Master bzw. Staatsexamen) in Public Health/ Gesundheitswissenschaften, Medizin, Epidemiologie, Psychologie, Soziologie / Sozialwissenschaften, Gender Studies / Queer Studies oder in verwandten Fachgebieten
  • Sehr gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Themenbereiche mit Interesse an beiden Themengebieten: Geschlechterforschung/ Queer Studies – Gesundheitswissenschaften/ Psychologie / Medizin / Epidemiologie
  • Empirische Forschungserfahrung mit qualitativen oder quantitativen Methoden. Kenntnisse in Mixed-Methods-Zugängen und partizipativer Forschung erwünscht
  • Publikations- und Lehrerfahrungen sind von Vorteil
  • Sehr gute Deutsch- und gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift, Kenntnisse in Office-Anwendungen
  • Auseinandersetzung mit intersektionaler Diskriminierung sowie Bereitschaft zur themenbezogenen fachlichen Selbstreflexion, Bereitschaft zur Zusammenarbeit mit Menschen verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten
  • Erfahrung in inter- und/oder transdisziplinärer Zusammenarbeit und die Bereitschaft zu Reisen sind wünschenswert

Bei Erfüllung der Voraussetzungen erfolgt die Eingruppierung gemäß den tariflichen Regelungen in die Entgeltgruppe 13 TV-L. Die Besetzung der Stelle ist in Teilzeit (75 %) zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet bis zum 31.12.2018 vorgesehen.

Aufgaben

  • Engagierte Mitarbeit in den Forschungs-, Lehr- und Vernetzungsprojekten im Themenfeld „Gesundheitsförderung durch Antidiskriminierung für lesbische, bisexuelle, schwule, queere und transgeschlechtliche Personen“
  • Insbesondere durch empirische Forschung zu geschlechtlicher und sexueller Diversität und Gesundheit, Unterstützung bei Förderanträgen und in der Lehre sowie die Mitarbeit bei Ausbau und Weiterentwicklung der entsprechenden hochschulinternen und -externen Kooperationen
  • Die Tätigkeitsschwerpunkte sind an den Schnittstellen der Gesundheitswissenschaften / Psychologie / Medizin und den Gender / Queer / Intersectionality Studies angesiedelt

Ansprechpersonen

fachlich:
Frau Prof. Dr. Dennert (0231/755-6830, Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )

personalrechtlich:
Frau Zapatka (0231/9112-362)

Frist: 04.10.17

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