"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

SDK: Förderungsschwerpunktprogramm „Patientenorientierung“

Der Nationale Krebsplan ist eine gemeinsame Initiative des Bundesministeriums für Gesundheit, der Deutschen Krebsgesellschaft, der Arbeitsgemeinschaft Deutscher Tumorzentren und der Deutschen Krebshilfe. Ziel ist die Verbesserung der Krebsbekämpfung durch ein effektives, zielgerichtetes und aufeinander abgestimmtes Handeln aller Verantwortlichen im Rahmen eines langfristig ausgerichteten Koordinierungs- und Kooperationsprogramms. Das Handlungsfeld 4 des Nationalen Krebsplans widmet sich der Stärkung der Patientenorientierung. In den entsprechenden Zielepapieren wurde zu dieser Thematik ein erheblicher Forschungs- und Entwicklungsbedarf identifiziert.

Ausschreibung der Deutschen Krebshilfe

Förderungsschwerpunktprogramm „Patientenorientierung“

Es können Projekte beantragt werden, die sich - unter Berücksichtigung der verschiedenen Phasen einer Krebserkrankung - mit folgenden Themen befassen:

Themen

Evaluation von Maßnahmen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz der Leistungserbringer

  • Erforschung der Effektivität von Maßnahmen zur Verbesserung der kommunikativen Kompetenz von Ärztinnen und Ärzten und anderen an der Behandlung beteiligten Berufsgruppen anhand Patienten-relevanter Outcome-Parameter (wie zum Beispiel psychosoziale Be- bzw. Entlastung, Informiertheit, Entscheidungsfindung, Adhärenz und Lebensqualität).

Patientenkompetenz bezüglich Erkrankung und Versorgung

Da die Patientenkompetenz bislang noch wenig erforscht ist, sollen den im Rahmen des Förderschwerpunktprogrammes gestellten Anträgen eine wissenschaftliche Definition sowie ein Instrument zur Erfassung der Patientenkompetenz zugrunde liegen.

  • Systematische Untersuchung der Kompetenz von Krebspatientinnen und -patienten unter Berücksichtigung soziodemographischer Merkmale, Einstellungen, subjektiver Präferenzen und subjektiver Relevanz.
  • Systematische Untersuchung der Wünsche und Bedürfnisse von Krebspatientinnen und -patienten hinsichtlich einer Stärkung ihrer Kompetenz bezüglich Erkrankung und Versorgung.
  • Untersuchung der Prozesse, Maßnahmen und Faktoren im Rahmen der Patientenversorgung im Hinblick auf stärkende bzw. hindernde Umstände bezüglich ihrer Auswirkungen auf die Patientenkompetenz.

Partizipative Entscheidungsfindung

  • Untersuchung der Prozesse, Maßnahmen und Faktoren im Rahmen der Patientenversorgung bezüglich ihrer positiven sowie negativen Auswirkungen auf die partizipative Entscheidungsfindung.
  • Entwicklung konkreter Modelle und Konzepte zur Integration partizipativer Entscheidungsfindung in die onkologische Versorgung unter Beachtung bestehender medizinischer Leitlinien.

Wichtige Hinweise

  • Einzelanträge sowie Verbundanträge mit bis zu drei an einem Verbund beteiligten Arbeitsgruppen sind möglich.
  • Das Antrags-/Begutachtungsverfahren ist dreistufig: Absichtserklärungen sind bis zum 29.05.2017, 13.00 Uhr einzureichen. Kurzanträge müssen der Deutschen Krebshilfe spätestens am 29.06.2017, 13.00 Uhr vorliegen. Bei positiver Vorbegutachtung sind ausgearbeitete Anträge bis zum 11.12.2017, 13.00 Uhr einzureichen. Die fristgerechte Vorlage einer Absichtserklärung ist Voraussetzung für die Einreichung eines Kurzantrages.

Frist 29.05.17

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UKD: diverse WMA (m/w)

Am Institut für Allgemeinmedizin (ifam), Forschungsschwerpunkt Suchtforschung und klinische Epidemiologie, Fakultät für Medizin der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf sind zum 1. Juli 2017, bzw. 1. August 2017

vier Teilzeitstellen (70%) für

Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Wissenschaftliche Mitarbeiter

für zunächst 2 Jahre zu besetzten. Die Stellenausschreibung erfolgt im Rahmen eines vom Bundesministerium für Gesundheit geförderten Forschungsprojektes zur Implementierung der S3-Leitlinie „Screening, Diagnostik und Behandlung des schädlichen und abhängigen Tabakkonsums“ in der hausärztlichen Praxis.

Der Arbeitsvertrag wird mit der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf geschlossen.

In diesem Projekt sollen Hausärztinnen/Hausärzte darin geschult werden, die Kurzberatung zur Tabakentwöhnung leitliniengerecht anzubieten. Im Rahmen einer Effektevaluation sollen zwei unterschiedliche methodische Ansätze hausärztlicher Kurzberatung („5A“- und „ABC“-Methode) miteinander verglichen werden und deren Einfluss auf die hausärztliche Beratungshäufigkeit sowie auf die Rate von Rauchstoppversuchen seitens der Patienteninnen/Patienten analysiert werden.

Wir bieten

Wir bieten ein wissenschaftlich stimulierendes Umfeld mit internationalen Kooperationen sowie Freiraum zum selbständigen Arbeiten und zur persönlichen/fachlichen Weiterentwicklung in einem jungen, multidisziplinären Team mit flachen Hierarchien. Bei Interesse besteht die Möglichkeit der Promotion.

Voraussetzungen

Voraussetzungen für eine Bewerbung sind ein relevanter Hochschulabschluss (z.B. Psychologie, Soziologie, Public Health, Medizin), gute organisatorische und kommunikative Fertigkeiten, sowie eine im hohen Maße selbständige Arbeitsweise mit gleichzeitiger Teamfähigkeit. Da die Datensammlung bei Patienten/innen in Hausarztpraxen in der Umgebung von Düsseldorf stattfindet, sind der Besitz einer Fahrerlaubnis und die Verfügbarkeit eines eigenen Autos von Vorteil.

Aufgaben

Wir suchen vier Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / Mitarbeiter (70%) für die Durchführung und Auswertung dieser Effektevaluation. Zu den Aufgaben gehören die angeleitete und im Verlauf selbständige Rekrutierung von Hausarztpraxen, das Sammeln von Daten bei Patienteninnen/Patienten in den Hausarztpraxen mittels strukturierter Fragebögen, die postalische Nachbefragung, die Verarbeitung und statistische Auswertung von Daten, die Mitarbeit an Veröffentlichungen von Ergebnissen in (inter)nationalen Fachzeitschriften und auf Fachkongressen sowie die aktive Teilnahme in Forschungsnetzwerken.

Frist 10.05.17

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RKI: WMA (m/w)

Das Robert Koch-Institut (RKI) wurde im Jahre 1891 gegründet. Damit ist es eines der ältesten biomedizinischen Forschungsinstitute weltweit.

Heute ist das RKI das nationale Public Health Institut mit über 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer exzellenten Forschungsinfrastruktur und modernen Arbeitsprozessen.

Wir suchen für die Abteilung 3 „Infektionsepidemiologie“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiter

(je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD).

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Universitätsstudium der Humanmedizin, Veterinärmedizin oder in einer verwandten Naturwissenschaft (Master/Uni-Diplom)
  • Zusatzqualifikation in Public Health oder Epidemiologie, z.B. MPH (Master of Public Health), MSE (Master of Science in Epidemiology)
  • Abschluss des zweijährigen Ausbildungsprogramms PAE (Postgraduierten Ausbildung für Epidemiologie), FETP (Field Epidemiology Training Program), EPIET (European Programme for Intervention Epidemiology Training) oder EIS (Epidemic Intelligence Service) von Vorteil
  • Erfahrung in angewandter Epidemiologie und in der Lehre von Epidemiologie
  • Erfahrung in der Supervision von Projekten von Vorteil
  • Erfahrung in der Erwachsenenbildung und im Erstellen von e-learning-Angeboten von Vorteil
  • Kenntnisse im Bereich Infektiologie, Infektionsepidemiologie und zum deutschen öffentlichen Gesundheitsdienst
  • gute Kenntnisse der Statistik und Methoden der Epidemiologie
  • praktische Erfahrung im Verfassen und Redigieren wissenschaftlicher Veröffentlichungen in deutscher und englischer Sprache
  • sehr gute Anwenderkenntnisse der Software STATA
  • sehr gute Anwenderkenntnisse der Büro-EDV-Standardanwendungen (MS-Office)
  • Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (CEFR-Niveau): Deutsch und Englisch mindestens C1 (fortgeschrittene Kenntnisse)

Durch Ihre zielorientierte, strukturierte Arbeitsweise behalten Sie stets den Überblick über die zu erledigenden Aufgaben. Auftretende Probleme oder Fragestellungen können Sie klar und eindeutig definieren sowie mit präzisen und sachlichen Argumenten unterlegen. Ihre Arbeitsziele erreichen Sie eigenverantwortlich und unter Einbeziehung neuer Ideen und Wege der Problemlösung. Bei der Erreichung gemeinsamer Ziele bringen Sie Ihre Fähigkeiten engagiert in das Gesamtergebnis ein; dabei stellen Sie relevante Sachverhalte stets übersichtlich und anschaulich dar. Es ist für Sie selbstverständlich regelmäßig und zeitnah Feedback über Arbeitserfüllung in Form von Anerkennung und konstruktiver Kritik zu geben.

Frist 30.04.17

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DKFZ: PhD Position (m/f)

The Division of Preventive Oncology is seeking to fill a

PhD Position (m/f)

(Ref-No. 112/2017)

The position is limited to 3 years.

Description

Colorectal cancer (CRC) is the most common cancer and the second leading cause of cancer death among men and women in Germany. Disease risk and outcome are to a large proportion modifiable through life style factors [e.g. obesity, diet, physical activity, or NSAID (non-steroidal anti-inflammatory drug) use]. However, there is also a genetic component to the disease and interindividual differences in disease outcome of CRC patients may to some extend originate from (epi)genetic and genomic variation.

Requirements

We are looking for a highly motivated, well qualified student with a diploma in biology, biostatistics or equivalent degree; ideally with practical experience in SAS and/or R. A background in molecular biology and genetics and knowledge of biostatistics and bioinformatics is desirable. The candidate should have good analytical and communication skills, and be interested in working in an interdisciplinary team at the forefront of cancer research and biostatistics.

Tasks

The main focus of this research project is the practical application and development of tailored statistical methods for the evaluation of (epi)genetic data from association and expression studies.

It is based on IMPACT, a long-term, population-based cohort study that aims to assess determinants of long-term outcomes (e.g. therapy response, survival) and quality of life (e.g. co-morbidities) in patients with colorectal cancer (CRC).

The project is led by Prof. Hermann Brenner (Preventive Oncology, DKFZ) in colla-boration with Prof. Justo Lorenzo Bermejo and Dr. Dominique Scherer (Statistical Genetics Group, Institute of Medical Biometry and Informatics, Heidelberg University).

The successful candidate will have the possibility to work at the interface of genetics and biostatistics and will gain substantial experience in both the practical analysis of genetic data and the development of novel statistical techniques.

Deadline May 12, 2017

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RKI: WMA (m/w)

Das Robert Koch-Institut (RKI) wurde im Jahre 1891 gegründet. Damit ist es eines der ältesten biomedizinischen Forschungsinstitute weltweit.

Heute ist das RKI das nationale Public Health Institut mit über 1.100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer exzellenten Forschungsinfrastruktur und modernen Arbeitsprozessen.

Wir suchen für das Fachgebiet 33 „Impfprävention“ in der Abteilung 3 „Infektionsepidemiologie“ ab 1. Juli 2017 eine/-n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/Wissenschaftlichen Mitarbeiter

(je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD).

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Universitätsstudium, bevorzugt der Humanmedizin oder verwandter Naturwissenschaften (Master/Uni-Diplom)
  • Promotion
  • Zusatzqualifikation mit dem Schwerpunkt Epidemiologie (z.B. MPH, MSE, MIH, FETP, EPIET, EIS) ist von Vorteil
  • Erfahrung mit der Konzeption, Durchführung und Publikation epidemiologischer Studien oder der Konzeption, Durchführung und Evaluation von Präventionsprogrammen
  • gute Kenntnisse auf dem Gebiet „Public Health“ und von Infektionskrankheiten, insbesondere zu impfpräventablen Krankheiten wünschenswert
  • Erfahrung in der Erstellung von systematischen Übersichtsarbeiten und der Durchführung von Meta-Analysen im Bereich der klinischen Medizin oder Epidemiologie wünschenswert
  • Erfahrung in der Gremienarbeit ist von Vorteil
  • gute Kenntnisse in Statistik sowie im Umgang mit Statistiksoftware (z. B. STATA, R)
  • Sprachkenntnisse in Wort und Schrift (CEFR-Niveau): Deutsch mindestens C1 (fortgeschrittene Kenntnisse), Englisch mindestens B2 (gute Mittelstufe)

Durch Ihre zielorientierte, strukturierte Arbeitsweise behalten Sie stets den Überblick über die zu erledigenden Aufgaben und können dabei Probleme und Prozesse in ihre Bestandteile zerlegen. Auch unter Druck und großen Arbeitsmengen halten Sie Ihr Leistungsniveau aufrecht. Bei der Erreichung gemeinsamer Ziele bringen Sie Ihre Fähigkeiten engagiert in das Gesamtergebnis ein; dabei stellen Sie relevante Sachverhalte stets übersichtlich und anschaulich dar. Es fällt Ihnen leicht, sich flexibel auf das Verhalten Ihres Gegenübers einzustellen und Sie passen Ihre Verhandlungs- und Gesprächsstrategien darauf an.

Aufgaben

  • Mitarbeit im Wissenschaftlichen Sekretariat der Ständigen Impfkommission (STIKO), dazu gehört unter anderem:
    • die eigenständige Durchführung von systematischen Literaturrecherchen und Übersichtsarbeiten zur Unterstützung der STIKO bei der Entwicklung und Publikation von evidenzbasierten Empfehlungen
    • die inhaltliche Vor- und Nachbereitung von Sitzungen der Kommission sowie STIKO-Arbeitsgruppen
    • die Konzeption bzw. Überarbeitung der jährlich erscheinenden STIKO-Publikationen
  • eigenverantwortliche Konzeption und Durchführung von Projekten zur Generierung von Evidenz für die Entwicklung, Begründung und Evaluation von STIKO-Empfehlungen
  • eigenständige Analyse und Bewertung von Daten zur Krankheitslast impfpräventabler Erkrankungen in Deutschland als Grundlage für STIKO-Empfehlungen
  • Beantwortung von Fachfragen zur Impfprävention

Frist 30.04.2017

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© 2017 Lehrstuhl für Medizinmanagement