"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

BAuA: WMA (m/w)

Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Dabei stellt der stetige Wandel der Arbeitswelt den Arbeitsschutz vor immer neue Herausforderungen.

Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 700 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Wir suchen am Standort in Berlin für die Gruppe 3.1 „Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/einen

Wissenschaftliche Mitarbeiterin/ Wissenschaftlichen Mitarbeiter

  • Entgeltgruppe 13 TVöD
  • Vollzeit
  • befristet für die Dauer von 2 Jahren gem. § 2 Abs. 2 WissZeitVG (Drittmittelbefristung)

Die Gruppe 3.1 befasst sich mit der Prävention arbeitsbedingter Erkrankungen des Herz-Kreislaufund des Muskel- Skelett- Systems, der Gefährdungsbeurteilung bei physischer Belastung und dem Erhalt und der Förderung kardiometabolischer Gesundheit im betrieblichen Setting.

Wir bieten

  • eine interessante wissenschaftliche Tätigkeit im Rahmen eines interdisziplinär bearbeiteten Public Health relevanten Themas
  • gutes Arbeitsklima in teamorientierten Strukturen
  • gleitende Arbeitszeiten
  • engagierte Personalentwicklung mit bedarfsgerechten Qualifizierungsmöglichkeiten
  • Möglichkeiten, berufliche und familiäre Interessen miteinander zu vereinbaren

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Master bzw. Universitätsdiplom oder Staatsexamen) im Bereich Gesundheit (z.B. Ernährungswissenschaften, Biologie, Sportwissenschaften, Psychologie, Soziologie, Medizin) mit Zusatzqualifikation Public Health oder Epidemiologie oder vergleichbarer grundständiger Hochschulabschluss (Master) im Bereich Gesundheitswissenschaften (insbesondere Physiotherapie)
  • Erfahrung in der Methodik systematischer Übersichtsarbeiten, vorzugsweise mit Review- Kompetenz zur evidenzbasierten Beurteilung von Forschungsergebnissen
  • Erfahrungen/ Interesse an Frauen- und Genderforschung
  • berufliche Erfahrungen im Bereich Arbeitswelt, insbesondere in der betrieblichen Prävention und Gesundheitsförderung sind von Vorteil
  • Beherrschung der deutschen und englischen Sprache fließend in Wort und Schrift
  • Kollegiale, teamfähige und engagierte Persönlichkeit
  • strukturierter Arbeitsstil

Aufgaben

  • Mitarbeit am BAuA- Projektbündel: Körperliche Inaktivität am Arbeitsplatz- Ätiologie, Gefährdungsbeurteilung & Prävention
  • Selbstständige Durchführung eines systematischen Reviews zum Thema Inaktivität/lange Sitzzeiten am Arbeitsplatz unter Berücksichtigung gendersensibler Aspekte. Dazu gehören:
    • Literaturrecherchen in verschiedenen Datenbanken
    • Literaturrecherchen in verschiedenen Datenbanken
    • Auswahl und Organisation der Studien in Literaturdatenbanken
    • Datenextraktion und Qualitätseinschätzung der ausgewählten Studien
    • Einschätzung von Genderbias
    • Qualitative und quantitative (Meta- Analyse) Zusammenfassung der Studienergebnisse
    • Vorstellen der Ergebnisse auf wissenschaftlichen Kongressen/ Publikation der Arbeitsergebnisse

Frist 31.05.17

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