"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

RKI: WMA (m/w)

Das Robert Koch-Institut (RKI) wurde im Jahre 1891 gegründet. Damit ist es eines der ältesten biomedizinischen Forschungsinstitute weltweit. Heute ist das RKI das nationale Public Health Institut mit über 1.150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, einer exzellenten Forschungsinfrastruktur und modernen Arbeitsprozessen.

Wir suchen im Fachgebiet 32 „Surveillance“ in der Abteilung 3 „Infektionsepidemiologie“ zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/-n

Wissenschaftliche Mitarbeiterin / Wissenschaftlichen Mitarbeiter

je nach Qualifikation und Erfahrung bis Entgeltgruppe 14 TVöD.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Hochschulstudium (Staatsexamen, Universitätsdiplom, Master) einer Naturwissenschaft, der Humanmedizin, Veterinärmedizin oder eines anderen relevanten Faches (z.B. Public Health, Epidemiologie)
  • Zusatzausbildung in Public Health, Epidemiologie, Katastrophenvorsorge oder Katastrophenmanagement (MPH, MSAE, FETP, EPIET, Ka-VoMa) erwünscht
  • fundiertes Wissen und praktische Erfahrung mit epidemiologischen Methoden und auf dem Gebiet der Infektiologie/ Epidemiologie/Public Health in Deutschland, Verständnis der föderalen Strukturen und Gegebenheiten
  • praktische Erfahrung im Verfassen und Redigieren wissenschaftlicher Veröffentlichungen in deutscher und englischer Sprache
  • Kenntnisse und Erfahrungen mit der relevanten nationalen und internationalen Gesetzgebung
  • mehrjährige praktische Berufserfahrung mit dem Nationalen Surveillance System für Infektionskrankheiten, möglichst auf mehreren Ebenen des Öffentlichen Gesundheitsdienstes, sowie Erfahrungen mit internationalem Meldesystem und Krisenmanagementerfahrung erwünscht
  • Sprachkenntnisse (CEFR-Niveau) Deutsch C2 (exzellente Kenntnisse) und Englisch mindestens C1 (fortgeschrittene Kenntnisse)

Aufgaben

  • Weiterentwicklung der Krisenpläne und Dokumente zu Ausbruchsuntersuchungen für Infektionskrankheiten
  • Weiterentwicklung der Konzepte zur Implementierung der IGV sowie des Beschlusses 1082/2013/EU in Deutschland
  • methodische Entwicklung und Durchführung von Schulungen und Lehrveranstaltungen sowie Krisenübungen, Unterstützung bei den Kernaufgaben des Fachgebietes, Übernahme von Rufbereitschaften, Unterstützung bei Ausbruchsuntersuchungen und wissenschaftlicher Aufbereitung
  • Forschung, wissenschaftliche Publikationen und Drittmittelakquise, insbesondere hinsichtlich Krisenbewältigung, Bereitschaftsplanung, International Health, Epidemic Intelligence und zur Epidemiologie ausgewählter Infektionserreger, sowie zu Fragen zum Infektionsschutz im Kontext Migration und Transport

Frist: 29.07.18

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