"Die Medicin ist eine sociale Wissenschaft"
Rudolf Virchow (1821-1902)
Salomon Neumann (1819-1908)

HN: WMA (m/w)

An der Hochschule Nordhausen, Fachbereich Wirtschafts- und Sozialwissenschaften ist zum 01.10.2018 befristet bis 30.09.2021

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin / Mitarbeiters

(Kennziffer 9/2018) mit einem Beschäftigungsanteil von 65 %

zu besetzen. Die Vergütung erfolgt je nach Aufgabenübertragung und Erfüllung der persönlichen Voraussetzungen bis zur Entgeltgruppe 13 TV-L.

Voraussetzungen

  • sehr guter Hochschulabschluss in Sozialwissenschaften/Soziologie (Magister/Master/Diplom)
  • sehr gute Kenntnisse im Bereich „Qualitative Gesundheitsforschung“
  • Interesse und Erfahrungen in den Themenbereichen Versorgungsforschung, Kinder- und Jugendforschung
  • Erfahrungen in der Planung, Durchführung und Auswertung empirischer Studien, insbesondere Durchführung von Experteninterviews und Fokusgruppen, Rekrutierung von Experten aus dem Gesundheitssektor auf unterschiedlichen Ebenen (lokal, national)
  • sehr gute Kenntnisse und einschlägige Erfahrungen in der Anwendung qualitativer Methoden sowie in der Arbeit mit qualitativen Analyseprogrammen (vorzugsweise Maxqda)
  • Erfahrungen in der Beantragung von Forschungsprojekten sind wünschenswert
  • internationale, englischsprachige Publikationserfahrungen in peer-reviewed Journals
  • Freude an der Zusammenarbeit in einem jungen, interdisziplinären Team

Aufgaben

  • Mitarbeit im Projekt „Entwicklung und psychometrische Prüfung eines Instrumentes zur Messung sozialer Partizipation bei Jugendlichen“ (u.a. Organisation und Durchführung der Studie, Durchführung und Auswertung von Fokusgruppen, Fragebogenentwicklung, Implementierung des Instrumentes in div. Praxisfelder, Pilotstudie zur psychometrischen Prüfung des Instrumentes)
  • Beteiligung an der Beantragung neuer Versorgungsforschungsprojekten, auch mit den Schwerpunkten soziale Determinanten von Gesundheit und Krankheit, Versorgungsungleichheiten und Patientenkarrieren
  • Präsentation und Publikation von Forschungsergebnissen in internationalen Fachzeitschriften und Konferenzen
  • aktive Mitarbeit beim konsekutiven Aufbau einer international sichtbaren Arbeitsgruppe

Frist: 30.06.18

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HSG: WMA (m/w)

Am 01.11.2009 wurde in Bochum die bundesweit erste staatliche Hochschule für Gesundheit gegründet. Die Hochschule bietet rund 1.300 Studienplätze in unterschiedlichen Studiengängen des Themenfeldes Gesundheit an und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Akademisierung von Gesundheitsberufen sowie zur Optimierung von Versorgungsstrukturen. Die Hochschule sucht engagierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die die Weiterentwicklung der Hochschule im Zukunftssektor Gesundheit mitgestalten möchten – interdisziplinär, innovativ und offen für neue Perspektiven.

Im Department für Pflegewissenschaft ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt die Stelle einer / eines

wissenschaftlichen Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiters (50%)

für den Bereich Klinische Forschung

zu besetzen. Die Stelle ist auf 2 Jahre befristet und die Vergütung erfolgt bei Vorliegen der persönlichen Voraussetzungen nach Entgeltgruppe 13 TV-L.

Voraussetzungen

  • abgeschlossenes Studium (Master/Diplom) aus dem Bereich Life Sciences oder vergleichbar
  • Erfahrungen bei der Durchführung klinischer Studien (Pharma, Medizinprodukte) und Interesse an der Verbindung von Forschung und Lehre in einem dynamischen Umfeld
  • Erfahrungen und Bereitschaft zur Präsentation von Forschungsergebnissen im In- und Ausland sowie deren Publikation
  • sehr gute Englischkenntnisse (C1/C2)
  • routinierter Umgang mit relevanter Software (Office, Clinical Trials)
  • strukturierte, kollegiale und selbstständige Arbeitsweise

Aufgaben

Im Rahmen des Aufbaus eines neuen Lehr- und Forschungsprogramms im Bereich klinischer Forschung sucht die hsg eine*n engagierte*n wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in. Zu den Aufgaben gehören die Forschung, Aufbereitung und Publikation wissenschaftlicher Ergebnisse, der Aufbau eines Praxispartnernetzwerks im Bereich klinischer Forschung und die Begleitung innovativer Studienmodelle zur Verzahnung von Forschung und Lehre.

Frist: 13.06.18

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IPH: Wiss. Koordinator (m/w)

Die Charité – Universitätsmedizin Berlin ist eine gemeinsame Einrichtung der Freien Universität Berlin und der Humboldt-Universität zu Berlin. Sie hat als eines der größten Universitätsklinika Europas mit bedeutender Geschichte eine führende Rolle in Forschung, Lehre und Krankenversorgung inne. Aber auch als modernes Unternehmen mit Zertifizierungen im medizinischen, klinischen und im Management-Bereich tritt die Charité hervor.

Wissenschaftliche/r Koordinator/in

für das Kooperationsnetz NAVICARE

Der Kooperationsverbund für Versorgungsforschung NAVICARE (www.navicare.berlin) wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die gemeinsame Aufgabe des Kooperationsverbundes ist die systematische Erforschung von Faktoren, die eine optimale Versorgung von Patienten behindern sowie die Entwicklung und Erprobung innovativer, patientenorientierter Ansätze zur Überwindung dieser Barrieren. In Forschungsprojekten wird ein Patienten-Navigation-Modell entwickelt, welches die Patienten auf ihrem Weg durch das fragmentierte Gesundheitssystem unterstützt. Darüber wird ein aktives und lebendiges Kooperationsnetz mit nachhaltigen Strukturen in Forschung und Lehre aufgebaut. Als Koordinator/in sind Sie am Institut für Public Health der Charité - Universitätsmedizin Berlin beschäftigt, an welchem die Koordinierungsstelle für das NAVICARE Netzwerk angesiedelt ist.

Voraussetzungen

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, Gesundheitswissenschaften/Public Health/Epidemiologie, Psychologie oder vergleichbarer Studiengänge
  • eine abgeschlossene Promotion in einem der genannten Fachgebiete mit einem für die patientenorientierte Versorgungsforschung relevanten Schwerpunkt
  • Erfahrung im Management von wissenschaftlichen Projekten
  • sehr gute Methodenkenntnisse
  • sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse in Wort und Schrift
  • ein hohes Maß an Zuverlässigkeit, Eigeninitiative, Einsatzbereitschaft und Eigenverantwortlichkeit
  • Freude, in einem interdisziplinären Team zu arbeiten
  • überdurchschnittliche kommunikative und organisatorische Fähigkeiten
  • Von Vorteil sind Erfahrungen mit Patienten-Navigation- /Patientenlotsen Programmen.

Aufgaben

  • Ihre zentrale Aufgabe ist der Aufbau, die Organisation und die nachhaltige Pflege verbindlicher Kooperationen des Netzes mit Partnern innerhalb und außerhalb der Charité. Sie koordinieren die Sichtbarkeit des Netzwerks und Aktivitäten zur Stärkung der Versorgungsforschung in den Bereichen Nachwuchsförderung, Lehre und Forschung.
  • Darüber hinaus koordinieren Sie zentral den Austausch der Forschungsprojekte des Netzwerks und beteiligen sich an der Entwicklung eines Patienten-Navigation-Modells für Patienten mit altersassoziierten Erkrankungen (Lungenkrebs und Schlaganfall).

Frist: 15.06.18

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GEMATIK: Beratungsleistungen wiss. Evaluation

Die gematik bereitet die Bereitstellung der ersten Fachanwendungen (FA) der eGK mit medizinischen Inhalten vor. Dabei handelt es sich um die FA Notfalldaten-Management (NFDM) mit dem Datensatz Persönliche Erklärungen (DPE) sowie der elektronischer Medikationsplan/Arzneimitteltherapiesicherheit (eMP/AMTS) gemäß § 291a Absatz 3 SGB V. Eingeführt wird auch der Basisdienst qualifizierte elektronische Signatur (QES).

Die unabhängige wissenschaftliche Evaluation wird begleitend Fragestellungen und Probleme identifizieren, die nicht aus den Methoden der Feldtests der Konnektor-Hersteller hervorgehen, die aber dennoch den Zufriedenheitsgrad des Endbenutzers auf dessen Seite beeinflussen. Hierbei wird auf die Verwendung der FA bei den Leistungserbringern fokussiert. Die Ziele der durchzuführenden Evaluation sind die Bewertung von Akzeptanz und Praxistauglichkeit sowie die Betrachtung von medizinischen Risiken und der Bewertung der Koexistenz der FA.

Teilnahmebedingungen

Befähigung zur Berufsausübung einschließlich Auflagen hinsichtlich der Eintragung in einem Berufs- oder Handelsregister

Auflistung und kurze Beschreibung der Bedingungen:
Nachweis (in Kopie) über die erlaubte Berufsausübung, je nach Maßgabe der Rechtsvorschriften des Landes, in dem das Unternehmen ansässig ist, entweder über die Eintragung in das Berufs- oder Handelsregister dieses Staates oder durch Nachweis auf andere Weise.

Wirtschaftliche und finanzielle Leistungsfähigkeit

Technische und berufliche Leistungsfähigkeit

Auflistung und kurze Beschreibung der Eignungskriterien:
Darstellung (gemäß Vordruck) von mindestens drei erfolgreichen Referenzen des Unternehmens über die in den letzten 3 Jahren (Stichtag: Ablauf der Angebotsfrist) erbrachten Leistungen über Dienstleistungen, die mit dem ausgeschriebenen Auftragsgegenstand (Konzeption, Durchführung und Aufbereitung von wissenschaftlichen Evaluationen) vergleichbar sind, wobei mindestens die folgenden Mindestanforderungen (a) bis (c) jeweils pro Referenz kumulativ erfüllt sein müssen (Mindestanforderung):

(a) Projekt mit Auftragsvolumen (Honorar des Auftragnehmers) von mindestens 50 000 EUR (Mindestanforderung);

(b) Projekt in dem Feld der Evaluationsforschung telematischer Anwendungen (Mindestanforderung) und

(c) Projekt zur Erbringung folgender Dienstleistungen (Mindestanforderungen):

(1) Durchführung multizentrischer Studien;

(2) Koordination empirischer Felderhebungen und (3) Durchführung komplexer Datenanalysen.

Möglicherweise geforderte Mindeststandards:
Die Nichterfüllung oder nicht vollständige Erfüllung der unter Abschnitt III.1.3) bestimmten Eignungskriterien (Mindestanforderungen) zum Nachweis der technischen und beruflichen Leistungsfähigkeit führt zum zwingenden Ausschluss von dem Vergabeverfahren.

Angaben zu vorbehaltenen Aufträgen

Bedingungen für den Auftrag

Angaben zu einem besonderen Berufsstand

Bedingungen für die Ausführung des Auftrags

Beschreibung der Beschaffung

Gegenstand der Beschaffung ist der Abschluss eines Rahmenvertrages (Rahmenvereinbarung mit einem Unternehmen) zur Unterstützung und Beratung (Dienstleistungen) des Auftraggebers bei:

  • Der Konzeption und Entwicklung eines Evaluationsdesigns zur Evaluation von Fachanwendungen des Online-Produktivbetriebs Stufe 2.1;
  • der Durchführung und Auswertung von bis zu vier feldtestbegleitenden wissenschaftlichen Evaluationen und einer produktivbetriebsbegleitenden wissenschaftlichen Evaluation;
  • der Aufbereitung der Evaluationsergebnisse für die Öffentlichkeit.

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FGT: Mitarbeiterin (w)

Die Einrichtung Frauengesundheit in Tenever (FGT) bietet seit über 28 Jahren erfolgreich praktische Gesundheitsförderung für Frauen im Stadtteil an. Träger der Einrichtung ist der Verein „Frauen und Gesundheit e. V.“. Ziel ist es, Frauen aller Kulturen und Generationen zu integrieren und Zugänge zur Gesundheitsförderung zu ermöglichen und zu unterstützen. Frauen können sich an vielfältigen Aktivitäten beteiligen und psychosoziale Beratung in Anspruch nehmen. Bewohnerinnen des Stadtteils werden zu Eigenverantwortung und Selbstbewusstsein ermutigt, ihre Kenntnisse erweitert und ihre Stärken gefördert. Mit den Handlungsfeldern - „befähigen und ermöglichen“, „vermitteln und vernetzen“, „Interessen vertreten“ und „gesundheitsfördernde Lebenswelten schaffen“ – werden die Ideen der Ottawa Charta der WHO von 1986 in die Praxis umgesetzt. FGT arbeitet entsprechend dem Salutogenese-Ansatz von Aaron Antonovsky. Als Grundlage der Vorgehensweise dienen die Prinzipien Partizipation, Empowerment und Nachhaltigkeit. Mit diesen Kriterien sind wir u.a. seit 2007 ein good practice Modell (https://www.gesundheitliche-chancengleichheit.de/good-practice/frauengesundheit-in-tenever).

Für unser neues Projekt „Neue Wege in der Gesundheitsförderung für alleinerziehende Frauen“, für das eine kassenübergreifende Förderung nach PrävG § 20a SGB V durch die Krankenkassen im Land Bremen geplant ist, suchen wir für die Koordinierung und Durchführung zum 1. August 2018 (vorbehaltlich der Bewilligung des Projekts) eine

Mitarbeiterin (w)

(befristet für 2 Jahre / 20 Wochenstunden / Vergütung nach TV-L)

Wir bieten

  • eine eigenständige, vielseitige und verantwortungsvolle Tätigkeit
  • Mitarbeit in einem sehr engagierten, kompetenten und freundlichen Team
  • kulturelle Vielfalt und aufgeschlossene Netzwerke im Quartier

Voraussetzungen

  • eine erfolgreich abgeschlossene Hochschulausbildung in Public Health (Master) sowie Sportwissenschaften oder vergleichbar
  • berufliche Erfahrungen im Projektmanagement und in der Netzwerkarbeit
  • Frauenbewegtes Engagement und eigenverantwortliches Arbeiten
  • soziale und interkulturelle Kompetenz
  • gute Kenntnisse in MS Office

Aufgaben

  • Koordination und Durchführung des Projekts
  • Organisation der Zusammenarbeit von Projektteam und Steuerungsgremium
  • Herstellung und Sicherung des Zugangs zu der Zielgruppe alleinerziehende Frauen im Stadtteil sowie zu den Anbieter*innen von Prävention und Gesundheitsförderung
  • Planung, Durchführung, Auswertung und Dokumentation von Bedarfserhebungen in der Zielgruppe und von Mitgestaltungsworkshops mit Anbieter*innen
  • Information, Beratung und Qualifizierung zur bedürfnisgerechten Entwicklung von Angeboten für die Zielgruppe
  • Erstellung von Arbeitspapieren und Ergebnisberichten
  • Qualitätsentwicklung und Evaluation

Frist: 07.06.18

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© 2018 Lehrstuhl für Medizinmanagement